24 Stunden EKG

Das Elektrokardiogramm (EKG) stellt die abgeleitete und in Form von Kurven
sichtbar gemachte elektrische Aktivität des Herzens dar. Es ist somit Ausdruck der Herzerregung.

Bei einer Langzeit-Elektrokardiographie wird die elektrische Herztätigkeit meist über einen Zeitraum von 24 Stunden aufgezeichnet. Die Registrierung eines Langzeit-EKG funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie eine einmalige EKG-Aufzeichnung.

Wozu dient ein Langzeit-EKG?

zum Nachweis von Herzrhythmus-Störungen

zur Diagnose von Synkopen: Eine Synkope ist ein kurzer Bewusstseinsverlust, der Sekunden bis Minuten andauern und unterschiedliche Ursachen haben kann, z.B. einen Herzklappenfehler oder Herzrhythmus-Störungen, die vor allem durch längere Pausen gekennzeichnet sind.

zur Therapiekontrolle einer Behandlung von Herzrhythmus-Störungen oder nach der Einsetzung eines Herzschrittmachers